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Musikmesse 2011
Tascam stellt mit dem DR-07 MKII das Nachfolgemodell zum mobilen Hand Recorder DR-07 vor. Auffälligste Neuerungen sind die in der Position veränderbaren Mikros, ein aufgeräumteres Bedienfeld und weniger knirschendes Gehäuse. Ende April ab 170 Euro im Handel.
Tascam DR-07 MK II - ca. 170 €
Der mobile Recorder wendet sich an ambitionierte Einsteiger und wurde auf der Musikmesse 2011 der Öffentlichkeit präsentiert. In den Handel kommt das gute Stück Ende April zu einem UvP von 190 Euro. Der Strassenpreis liegt bei einigen Händlern bereits jetzt deutlich darunter.
Sind beim Vorgänger-Modell die Mics noch fest positioniert, kannst du die Cardiodid-Mikros des MKII (englisch gesprochen: "Mark Two") nun je nach Aufnahme-Situation verändern. Nach innen geklappt (A/B Position) zum Beispiel für Voice-Aufnahmen und Interviews. Klappst du die Öhrchen nach außen (X/Y Position), kannst du besser Field-Aufnahmen, Band-Aufnahmen, etc. machen.
Features im Überblick
- portabler Handheld Recorder für Innen- und Außenaufnahmen
- Cardiodid Mics in A/B oder X/Y Position klappbar
- microSD/microSDHC Speicherkarte unterstützt (2 GB im Lieferumfang)
- Audio Formate: Linear PCM (WAV) 44.1/48/96 kHz in 16/24-Bit Auflösung
- Aufnahme auch in MP3 mit 32 bis 320 KBit/s
- Stereo Mic/Line Input
- wählbarer Low Cut Filter 40, 80 und 120 Hz
- manuelle oder automatische Aufnahme-Level-Steuerung
- Pre-Recording Puffer (2 Sekunden)
- Self-Timer (5 oder 10 Sekunden)
- Playback mit variablem Speed (50 bis 200 %)
- EQ für Aufnahme-Steuerung (auch während der Aufnahme)
- eingebauter Kontroll Lautsprecher
- USB 2.0 Verbindung
- Stromversorgung 2x AA oder NiMH Batterien, optional über Netzteil
- WHD: 68 x 158 x 26 mm
- Gewicht: 125 Gramm (ohne Batterien)
Das Vorgänger-Modell DR-07 hat mir wegen des günstigen Preises, der einfachen Bedienung mit dem Drehrad und guten Aufnahme-Qualität schon recht gut gefallen. Praktisch war auch die Möglichkeit, das Abspieltempo zu verlangsamen oder zu Beschleunigen. Gestört haben mich aber die knarzenden Geräusche bei jedem Tastendruck und die Positionierung einiger Bedienelemente, die alles in allem etwas zuviel und nicht immer optimal platziert waren.
Offenbar hat dies auch Tascam (TEAC) bemerkt und das Bedienpanel komplett neu gestaltet (gilt übrigens auch für das kleine Einstiegsmodell DR-05): Kein Drehrad mehr, dafür ein Steuerkreuz, das die wichtigsten Funktionen parat hält. Insgesamt gibt es etwas weniger Buttons als zuvor und auch das Gehäuse ist zwar immer noch aus Plastik, aber weit weniger knarzig. Soweit ich das auf der Musikmesse beurteilen konnte, ist auch die Display-Anzeige ein wenig informativer geworden. Kleines, aber wichtiges Detail: Bei der automatischen Pegel-Aussteuerung kommt es nicht mehr zum "pumpen" wie beim Vorgänger. Der Pegel wird einfach leise geregelt und belassen und nur bei Bedarf, wenns doch zu laut sein sollte, weiter runtergeregelt. Der DR-07 passt ständig laut und leise an was am Ende eben zum typischen Pumpeffekt führt.
Gleich geblieben ist, was sich bewährt hat: Du kannst einen Kopfhörer anstöpseln, ein separates Mic und hast ein Standard-Stativgewinde, um den Recorder entsprechend auf einem Kamera-Stativ oder ähnlichem zu befestigen.
Video: Tascam DR-07 MKII - musicstore.tv
Erster Eindruck: Viele Detail-Verbesserungen, kinderleichte Bedienung und gute Aufnahme-Qualität. Preis passt und damit ist der Tascam DR-07 MKII ein guter mobiler Recorder für viele Aufnahme-Situationen.
mehr Infos: Tascam DR-07 MKII - Produkt-Übersicht
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