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SoftSand Electronics unternimmt erste behäbige Gehversuche in Richtung elektronisches Cajon. Wie das Set in Kombination mit einem Roland Octapad funktioniert, demonstriert Jonny Sand im Detail im Video.
Stückweise Cajon Evolution
Aus Drum wird E-Drum, aus Cajon mach E-Cajon: das zählt wohl zur normalen Evolution akkustischer Instrumente und immer gab es erste behäbige und oftmals belächelte Gehversuche. Sicher macht das digitale Zeitalter auch vor der Cajon nicht Halt, es gibt ja zum Beispiel schon digitale Cajones als Plugins für diverse Sampler oder als iPhone/iPad-App.
Jonny Sand wagt sich an die reale Kiste ran und präsentiert im Grunde einen Holzrahmen beziehungsweise ein Gestell, in das mittig das Cajon platziert wird. An den Holzwangen links und rechts hängen e-Drumpads, die über ein Roland Octapad als Controller mit beliebigen Sounds belegt und zum Beispiel noch in Kombination mit einer Fußmaschine als weiteren Trigger eingesetzt werden können.
Der Pioniergeist ist in jedem Fall zu loben. So spontan erscheint mir das Konstrukt aber zu kompliziert bzw. zu "aufgesetzt": Man könnte solche Pads direkt in die Seitenwände einlassen und mit Innenverkabelung und Buchsen auf der Rückseite das ganze Set aufgeräumter umsetzen. Die weiten Wege die der Arm machen muss, um vom Pad zur Cajon-Schlagfläche zu wechseln erscheinen mir auch nicht sehr effektiv.
Video: E-Cajon von SoftSand Electronics
mehr Infos: www.softsand.com
E-Cajon Version 2
Jeff K experimentiert mit Triggern und einem Amp-Splittter, der per Fußschalter bedient wird. Dies erlaubt eine natürlichere Spielart und liefert interessante Klang-Kombinationen. Das Video dazu ist selbsterklärend.
E-Cajon mit Triggern und Amp-Splitter
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