cajon-practice-pad-002Jeder Drummer hat so eins: Ein Practice Pad auf dem Singles, Doubles und Fills geübt und die Muskeln gelockert werden. Nun gibts das speziell für Cajonspieler:  So nützlich und kompakt, dass du es überall mitnehmen und jederzeit Grooves und Techniken üben und spielen magst.

Einfach genial – genial einfach

Wenn du das Cajon Trainings Pad zum ersten Mal siehst und in der Hand hältst fragst du dich, warum es das nicht schon viel früher gegeben hat? Das viereckige Ding, dass sich Cajonbauer Stefan Emmerich von trE.S. lados percussion ausgedacht hat ist kaum größer als ein Cajon Sitzpad, 700 Gramm leicht und im Grunde wie ein Mini-Cajon gebaut :

Das Pad mit den Maßen 30 x 30 cm basiert auf einer Holzrahmen-Konstruktion mit  einer Schlagfläche oben und einem geschlossenen Boden, auf dem eine 8 mm dicke Moosgummi-Matte klebt. Es ist ringsum bestens verarbeitet. Alle Seiten sind schön handschmeichelnd abgerundet und die mehrfach lackierte Oberfläche bietet eine gute Mischung aus Glattheit und trotzdem guter  Griffigkeit.  Angeboten wird das Trainings Pad in verschiedenen Farbvarianten, zum Beispiel lagunenblau, orange, mokkabraun, elfenbein, signalgelb oder purpur, gegen Aufpreis auch im zweifarbigen Retro Racing Design. Optisch durchaus reizvoll.  Die Schrauben auf der Schlagplatte erinnern an ein Cajon, erfüllen aber keine Funktion. Es sind aufgeklebte Zierschrauben mit denen du den Klang nicht beeinflussen kannst.

Sound: Sensibel und vielfältig

Du kannst das Trainings-Pad einfach in der Hand halten, in den Schoss legen, auf einen Tisch oder in einen Snare-Ständer einspannen.  Bespielt wird es mit Händen und Fingern. Rods oder Besen gingen auch, würden auf Dauer wegen des weichen Holzes aber sichtbare Spuren hinterlassen.

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Fix und fertig eingestellte Snaredrähte sorgen dafür, dass du wie beim großen Cajon Open, Slap, Tipp und Bass spielen und diverse Tonvariationen erzeugen kannst. Das Pad spricht sehr sensibel an und eignet sich ebenso für Split-Hand-, Framedrum- und Conga-Techniken.

Lautstärke und Dynamik sind sehr moderat. Genau so soll es ja sein bei einem Practice Pad, bei dem du nicht gleich die Nachbarn oder Mitmusiker nervst. Einfach in eine Ecke setzen, warmspielen und Grooves einstudieren. Zu Hause kannst du dann auch mal zu später Stunde trommeln, dich inspirieren lassen und deine Technik auf Zimmerlautstärke verbessern.

Klanglich ist das Cajon Trainings Pad natürlich nicht mit einem ausgewachsenen Cajon zu vergleichen und kein Ersatz hierfür. Das macht ein Schlagzeuger auch nicht mit einem Drum Practice Pad. Aber: Das Fingerpad klingt in der aktuellen Ausfertigung bereits so vielfältig, dass es fast … fast! schon als Percussion-Instrument  eingesetzt werden kann.  Ein Preis von 80 Euro (Stand: Mrz 2011) ist absolut gerechtfertigt.

 

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Cajonmania Fazit:

cm-award-2011-mediumDas Cajon Trainings Pad ist ein praktisches Zubehör-Teil mit Spaßfaktor.  Es ist kompakt, leicht und klanglich so vielfältig, dass du überall damit trommeln und üben kannst ohne jemanden zu nerven.  Die Mobilität ist es, die das Pad für Profis (Warmup-Pad Backstage) und regelmäßig Übende interessant macht.

Martina Prutscher, Percussionfactory:
„Cooles, superleichtes Übungspad für unterwegs, mit überraschend tollem Sound!“

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Cajon Practice Pad - Trainings Pad
Holzrahmenkonstruktion mit Snare-Effekt

  • Maße: 30 x 30 x 3,5 cm
  • Gewicht: ca. 700 g
  • Farben: mehrere Farbvariationen erhältlich
  • Preis: ca. 80 Euro
  • erhältlich bei: xPercussion Shop
Anbieter Info: www.tres-lados.com