Das Cajon Mikrofon Schlagwerk CMIC 90 ist die einzige wirklich praktikable Lösung, dein Cajon binnen Sekunden zuverlässig zu verstärken. Kein Positionierungs-Problem, kein langwieriges rumtesten. Für 140 bis 160 Euro Straßenpreis nimmst du dein Cajon Out-of-the-Box ab. Cajonmania hat sich das Mikro inklusive Halterung und XLR-Buchse genauer angeschaut und einem Praxistest unterzogen.
Schlagwerk Cajon Mikro CMIC 90
Bislang gibt es schlichtweg KEIN spezielles Mikrofon zur Abnahme einer Cajon. Das hat zur Folge, dass du als Cajonspieler improvisieren und viel austesten musst, bevor du den richtigen verstärkten Sound aus deiner Kiste zauberst. Mit dem Artikel "Cajon Mikrofonierung: Abnahme einer Cajon" haben wir etwas Licht in das Dunkel um die vielfältigen Möglichkeiten und Mikrofone gebracht, doch seien wir ehrlich: Wir spielen Cajon, weil wir uns den ganzen Stress mit Auf- und Abbau und der ganzen Abmischerei eben nicht antun wollen.
Aufstellen - Soundcheck - fertig!
Schlagwerk hat das Problem erkannt und ist es angegangen. Wie ich finde, auf eine praxisnahe und im Ergebnis für viele Cajonspieler sehr zufriedenstellende Weise. Beim CMIC 90 oder kurz: Cajomic genannten Cajon Mikro von Schlagwerk kommen die typischen Fragen und Probleme gar nicht erst auf: "Wie viele Mikros zur Abnahme?" - "Welches Mikrofon eignet sich?" - "An welcher Position nehme ich ab?"
Beim Cajomic vollkommen wurscht, denn: Das CMIC 90 ist
- speziell für die Abnahme einer Cajon entwickelt
- wird einfach hinten ans Schalloch gehängt
- passt auf jedes Cajonmodell mit rundem Schalloch (hinten oder seitlich)
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| 1) XLR-Stecker rein | 2) Mikro ans Schalloch | 3) angeschraubt - fertig! |
Wie funktioniert´s im Detail?
Schlagwerk stattet das im handlichen Kunststoff-Köfferchen gelieferte CMIC 90 mit einem dynamischen Schallwandler-Sytem (Tauchspule mit nierenförmiger Charakteristik) aus, das über ein am Schallochrand anschraubbares Haltesystem frei schwingend vor der Austrittsöffnung hängt. Eine XLR-Buchse ist auch mit dabei, die du mit einem Klettband ans Cajon pappen kannst. Das Ganze dauert etwa 30 Sekunden und schon ist das Thema Cajon mikrofonieren erledigt. Das niederohmige passive System kannst du an einen NF-Verstärker und jedes handelsübliche Mischpult anschließen und Höhen, Mitten und Bass entsprechend einregeln. Kurzer Soundcheck und schon bist du spielfertig.
Video: Conny Sommer präsentiert das Cajomic - musicstore.tv
In der Praxis eine super Sache, die dir ratzfatz das verstärkte Spiel ermöglicht. Klanglich positioniert sich das System nach den ersten Praxistests im Mittelfeld. Es braucht etwas zusätzliche Cajon-Dämpfung für knackigere Sounds und tendiert zu einem metallisch klingenden Sound. Wieviel Schalldruck das Cajon Mikro verträgt, ist leider nicht angegeben. Für Cajones wird ein Mikro benötigt, das viel Schalldruck ab 110 db(A) verträgt und obendrein ein breites Frequenzspektrum bietet. Der Frequenzgang beim Cajomic ist mit 50 Hz bis 16 kHZ spezifiziert, was in der Praxis durchaus genügt, wenngleich die Spanne für richtig satten Basspunch und knackige Slaps noch ein Tickchen breiter ausfallen dürfte. Zum Vergleich: Der Grenzflächen Geheimtipp Shure Beta 91 verträgt einen Schalldruck bis 160 db(A) und reicht von 20 Hz bis 20 kHz.
Fazit aus dem Praxistest:
Mit dem Schlagwerk Cajomic CMIC 90 erhältst du ein Out-of-the-Box Paket zur Abnahme deiner Cajon. Es passt für alle gängigen Modelle, ist in Sekunden angebracht und behält durch die intelligente Aufhängung dauerhaft seine Abnahme-Position. Klanglich rangiert das Cajomic in der Mittelklasse. Dazu passt auch ein Preis von 140 bis 160 Euro (April 2011).
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